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neumark

Neumark

Tschechisch: Všeruby.

5. 8. 2020

Pfarrbezirk: Mrákov (Pfarrbezirk bis 2005: Všeruby)

  • Kirche St. Michael, der Erzengel

Všeruby im Jahr 1908
Všeruby im Jahr 1908


Všeruby im Jahr 1911

Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert am Všeruby-Pass gegründet.Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1570 über die Verleihung des Wappens und des grünen Siegels an die neu gegründete Stadt Neumark auf dem Gebiet der Herrschaft der Burg Rýzmberk. Es ist seit 1650 eine Pfarrei. Die Register werden seit 1643 geführt.

Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1930 gab es 819 Einwohner (131 Häuser: 819 Deutsche). (HBLFW). Im Jahr 1982 gab es 487 Einwohner 1), im Jahr 2001 waren es 483 Einwohner in 106 Häusern2).

Die Kirche wurde in den Jahren 1628-1650 erbaut und nach einem Brand im Jahre 1852 wieder aufgebaut. Die Treppe im Turm wurde aus Totholzbohlen von den Kreuzwegen, Kapellen usw. hergestellt (KDČB, Chodsko 2003).

Nach 1989 wurde die sehr vernachlässigte Kirche mit erheblicher Hilfe von deutschen Einheimischen und der Diözese Regensburg repariert.

image006.jpg
Kirche im Jahr 19703)

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Die reparierte St. Michaelskirche in Všeruby und die Kapelle auf dem Friedhof (7. August 2005)


Kirchenraum, Detail des Deckenfreskos (5. 8. 2020)


5. 8. 2020


Gedenktafel.

image010.jpg
Die Einweihung der Glocken am 6. Juli 1921;4) Všeruby (undatiert)5)

Všeruby auf einer Postkarte von 1941
Všeruby auf einer Postkarte von 1941

Interessante Tatsache

An der Stelle der Schlacht des Fürsten Břetislav im August 1040, direkt im offenen Landtor, wurde die Siedlung Všeruby gegründet, als die Tschechen alle Feinde abschlachteten. (Tschechisches Wort vše=alles und rubat=mähen, abschlachten) (Im 15. Jahrhundert hieß das ursprüngliche Dorf jedoch Český Rybník / Tschechischer Teich).

Früher wurde die Stadt Všeruby Benátky / Venice genannt, weil man sagte, dass sie vor jedem Haus eine Brücke, eine Rinne hatten, aber statt Fischen hielten sie Frösche darin. Die Frösche vermehrten sich einst so sehr, dass die frommen Všerubas in der Kirche dafür beteten, dass sie verschwinden.
Nichts half, nicht einmal die Prozession. Als die Dürre kam, verschwanden die Frösche von selbst. Zum Gedenken an dieses Ereignis ließen die Všerubianer auf dem Altar eine Steintafel mit dem Bild eines Frosches und dem Datum des Gedenkens anbringen.6)

2)
Volkszählung, ČSÚ
4)
Entnommen aus: HBLFW
5)
Entnommen aus HBLFW
6)
Chodské pověsti a legendy / Chodische Sagen und Legenden, 2004
neumark.txt · Poslední úprava: 24. 05. 2021 (12:49) autor: 193.165.236.195