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fuerthel

Fürthel

Tschechischer Name: Brůdek

(Gemeinde Všeruby)

Pfarrbezirk: Mrákov (Pfarrbezirk bis 2005: Všeruby)

Das Dorf wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts an der Stelle des untergegangenen Dorfes Zdemily gegründet.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Brudek ein deutsches Dorf, laut der Volkszählung vom 1. Dezember 1930 gab es 34 Häuser mit 163 Deutschen und keine Tschechen. Im Jahr 1982 lebten hier 64 Einwohner, im Jahr 2001 waren es 64 Einwohner in 27 Häusern1).

Kirche des heiligen Wenzel (Václav), Märtyrer

(Kapelle)

Die Kirche (Kapelle) des Heiligen Wenzel wurde zum Gedenken an den Sieg von Břetislav I. über Heinrich III. im Jahr 1040 erbaut, sie wird bereits im 14. Das ursprüngliche Holzgebäude wurde im 14. Jahrhundert in Stein umgebaut. Im 17. Jahrhundert verfiel sie und wurde 1669-1671 wieder aufgebaut (1671 geweiht) und 1878-1890 erneut restauriert.

Seit 1669 gehört die Kirche (in ihrer neuen Form) zur Pfarrei von Všerub. Das kurze rechteckige Kirchenschiff ist an einen schmaleren dreiseitig geschlossenen Chor angeschlossen. Größere Reparaturen wurden in den Jahren 1965-1970 durchgeführt.


21. 8. 2020

Kirche St. Wenzel (von der Drohne)
St. Wenzelskirche (21. Aug. 2020 und 31. Dez. 2018 - letztes Foto der Serie)2)

Kirche St. Wenzel Kirche St. Wenzel
St. Wenzel-Kirche (7. August 2005)

Kirche St. Wenzel Kirche St. Wenzel
St. Wenzel-Kirche (7. August 2005)

Interieur der St. Wenzelskirche }\\
''Innenraum der St. Wenzelskirche, Deckenfresken (29.09.2019)''

{{:do:brudek.jpg?420|St. Wenzelskirche um auf einer Postkarte von 1898
Die St. Wenzelskirche auf einer Postkarte aus dem Jahr 1898.

St. Wenzel um 1900 1930er Jahre
St. Wenzelskirche um 1900 und ein Foto aus den 1930er Jahren.

Kdyně und Umgebung Kirche St. Wenzel auf einer Postkarte von 1916
Kdyně und Umgebung - St. Wenzel Kirche oben rechts (undatiert). Die St.-Wenzels-Kirche auf einer Postkarte aus dem Jahr 1916.

Kapelle an der Straße


Die Kapelle im Dorf an der Straße am 16. August 2007.

Merkwürdigkeit

Als Fürst Břetislav im August 1040 das riesige Heer Heinrichs III. vor unserer Landespforte besiegte, soll er zur Erinnerung an die siegreiche Schlacht eine Kirche gegründet haben, die - vielleicht zum ersten Mal in Böhmen - dem Landespatron der Přemysliden, dem heiligen Wenzel, geweiht war.

Das Dorf in der Nähe der Kirche wurde Zdemily genannt. Dass der barmherzige Gott hier, d.h. auf die Fürsprache seines Märtyrers St. Wenzel, des Herzogs und Patrons des böhmischen Landes, das inbrünstige Flehen des Fürsten Břetislav und seiner Krieger erhörte und ihnen den Sieg gewährte3).
Im Zusammenhang mit der lokalen Schlacht in Dalimils Chronik gibt es die ersten Erwähnungen der Grenzwächter - der Choden4).

1)
HBLFW, KDČB; KČT; SÚRPMO und Volkszählung, CSO
2)
© Foto Bětka Kokaislová & Jan Martin
3)
Chodské pověsti a legendy, 2004
4)
KČT, 1989
fuerthel.txt · Poslední úprava: 13. 05. 2021 (18:50) autor: 193.165.237.50